Meidlinger Hauptstraße 86, 1120 Wien • Telefon: +43 1 813 10 62
 

Die Grippewelle 2020 hat begonnen!

 
Zu Beginn der Kalenderwoche 3 ist der Nachweis von Influenzaviren in klinischen Proben im gesamten Bundesgebiet massiv gestiegen. Laut dem Diagnostischen Influenza Netzwerk Österreich wurden in 62 Prozent aller klinischen Proben, die seit Beginn dieser Woche auf Influenza getestet wurden, Grippeviren nachgewiesen. Dies signalisiert den Beginn der Grippewelle in Österreich.

Die klinische Surveillance (ILI) zeigt eine weitere Zunahme der Anzahl an Neuerkrankungen an Grippe und grippalen Infekten. Derzeit zirkulieren zum großen Teil Influenza A Viren. Diese entsprechen den in den Influenzaimpfungen enthaltenen Virusstämmen.
Aktuelle Influenza-Informationen
Influenza oder grippaler Infekt?
Alles, was mit ein wenig Halskratzen, Schnupfen, leichtem Husten und Fieber bis maximal 38,5°C beginnt, ist dem Bereich Erkältung oder grippaler Infekt zuzuordnen. Auslöser sind dabei Rhinoviren, Adenoviren und Parainfluenza-Viren.
Die echte Virusgrippe oder Influenza ist gekennzeichnet durch einen plötzlichen Beginn mit starken Kopf- und Gliederschmerzen, hohem Fieber und heftigem trockenen Reizhusten. Der Schnupfen ist dabei nicht so heftig ausgeprägt, die Erreger sind Influenza-Viren des Typs A oder B.
In beiden Fällen heißt es Bettruhe, Schonung, viel schlafen, viel Tee trinken und die Symptome einzeln und gezielt behandeln. Also beispielsweise fiebersenkende Arzneimittel bei Temperaturen über 38,5°C, einen abschwellend wirkenden Nasenspray für eine freie Nasenatmung und somit auch ruhigen Schlaf, Saft oder Tropfen gegen den quälenden Hustenreiz sowie antiseptische und schmerzstillende Lutschtabletten oder Rachensprays gegen Halsweh.
Hygienemaßnahmen in der Grippezeit
Die Ausbreitung der Influenza kann durch Einhaltung einfacher Hygienemaßnahmen verhindert werden:
  • 1. Hände waschen! Die Hände erkrankter Personen sind häufig mit Viren verunreinigt. Werden Gegenstände oder Mitmenschen (Hände schütteln) berührt, verbreiten sich die Viren weiter. Besonders vor dem Zubereiten von Speisen, vor dem Essen oder nach dem nach Hause kommen ist auf sorgfältige Handhygiene zu achten.
    2. Hygienisch husten und niesen! Verwenden Sie Papiertaschentücher, die sofort nach Gebrauch entsorgt werden, oder husten bzw. niesen Sie in den Ärmel.
    3. Auf typische erste Symptome achten und bei Krankheit zuhause bleiben! Bei Auftreten eines plötzlichen Krankheitsgefühls mit Fieber, Husten, Halsschmerzen, Schnupfen, Muskel-, Glieder- und Kopfschmerzen und Atembeschwerden kurieren Sie die Erkrankung am besten zu Hause aus, um die Weiterverbreitung der Viren zu vermeiden.
    4. Räume regelmäßig lüften! In geschlossenen Räumen kann die Anzahl der Viren bedeutend ansteigen und eine Ansteckung wird wahrscheinlicher. Es empfiehlt sich daher, mehrmals täglich jeweils mindestens 10 Minuten zu lüften.

Für die Impfung ist es noch nicht zu spät!
Selbst nach dem Beginn der Influenza-Saison ist eine Impfung noch sinnvoll. Geimpfte sind gegenüber den Nicht-Geimpften jedenfalls im Vorteil. Denn selbst wenn Geimpfte an Influenza erkranken, verläuft die Erkrankung zumeist milder und kürzer und es kommt zu deutlich weniger Komplikationen oder Krankenhausaufenthalten.

Situation in Europa
Die Aktivität der Influenzaviren nimmt in ganz Europa weiter zu. Viele Länder, darunter Norwegen, Schweden, Lettland, Großbritannien, Portugal, Spanien, Italien, Slowenien, Kroatien, Albanien, Griechenland und Israel, melden bereits eine weit verbreitete Influenzavirusaktivität.
In Europa herrscht weiterhin ein sehr variables Bild bezüglich des dominanten Influenzavirustyps. In Norwegen dominieren Influenza A(H3N2)Viren, in Russland und in Portugal Influenza B Viren, in Spanien und der Ukraine können hingegen hauptsächlich Influenza A(H1N1)pdm09 Viren nachgewiesen werden, während in Frankreich Influenza A und B Viren zu gleichen Teilen zirkulieren.

 
Weitere Informationen:
Hygienemaßnahmen in der Erkältungszeit
Influenza - für die Impfung ist es noch nicht zu spät
Checkliste: Unterscheidung Influenza - grippaler Infekt
Vorsicht im Straßenverkehr – Medikamente können die Verkehrstüchtigkeit beeinflussen!
Aktuelle Influenza-Information der Saison 2019/20
Influenza Informations- und Frühwarnsystem: www.influenza.at

(Quelle: hier)

St. Anna Apotheke Mag. Dr. Peithner KG
Meidlinger Hauptstraße 86, 1120 Wien
info@apotheke-st-anna.at
Telefon: +43 1 813 10 62
Öffnungszeiten:
Mo - Fr 8:00 - 18:00 (durchgehend geöffnet)
Sa 8:00 bis 12:00
Wir akzeptieren
In der Apotheke:


Im Onlineshop:

created by msdesign